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Das Rebhuhn ist das Lieblingswild der Chefköche und Gastronomen. Junge gebratene Rebhühner sind eine besondere Delikatesse und benötigen eine nur kurze Zubereitungszeit. Rebhühner zählen zu den Hühnervögeln und sind Standvögel (keine saisonalen Wanderungen). Sie können nur kurze Distanzen fliegend zurücklegen, max. 500 bis 1.000 Meter pro Flug.

Habitat
Früher lebten die Rebhühner auf der Heide und in Sumpfgebieten, heute sind sie vor allem in Agrargebieten verbreitet. Landwirtschaftliche Flächennutzung und die Verwendung von Pestiziden führten dazu, dass das Rebhuhn in Europa zur Seltenheit wurde. Während Fasane aus Pfützen trinken, decken Rebhühner ihren Flüssigkeitsbedarf ausschließlich durch Tau und Regentröpfchen auf Blättern. Wurden die Blätter kurz davor mit Pestizid bespritzt, vergiftet sich das Rebhuhn. Mit Zuchtprojekten wird der Rebhuhnbestand mittlerweile wieder vermehrt. Die Jagd auf Rebhühner ist in Belgien und den Niederlanden streng reglementiert und auf anderthalb Monate beschränkt: vom 15. Oktober bis zum 30. November.

Gastronomie
Junge Rebhühner werden wie Wachteln mit Weinblättern und Speck umwickelt und gebraten. ältere Tiere schmort man am besten mit Speckwürfeln. Sie eignen sich auch ausgezeichnet für Potaufeu.

 

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