Zucht
Im Gegensatz zur allgemeinen Annahme werden Krokodile nicht bejagt. Die wildlebenden Krokodile sind gesetzlich streng geschützt. Der Krokodilfleischhandel wird deshalb sowohl von den exportierenden als auch den importierenden Ländern behördlich streng kontrolliert. Arten, die für den Menschen lebensbedrohlich sind, dürfen allerdings gefangen werden. Diese werden für die Krokodilzucht eingesetzt. Das Fleisch dieser Zuchttiere kann importiert werden, vorausgesetzt alle gesetzlichen Bestimmungen werden erfüllt. Die Umgebung der in Gefangenschaft großgezogenen Tiere gleicht ihrem natürlichen Lebensraum.
Jagd
Saisonal bedingt legen die Krokodile ihre Eier in den Sand. Die Eier werden dann von Brutmaschinen ausgebrütet und die jungen Krokodile kommen zu Dutzenden in Gehege, die ebenfalls mit einem Teich ausgestattet sind. Im Alter von ca. 2 Jahren werden die Krokodile für die Produktion von Krokodilleder geschlachtet.
Saison
Die Schlachtsaison dauert von September bis Januar. Danach wird zwar ebenfalls geschlachtet, aber seltener.
Fleisch
Das Fleisch wurde aufgrund mangelnder Nachfrage lange Zeit einfach entsorgt. Krokodile wurden hauptsächlich wegen ihrer Haut gehalten. Bedauerlich, denn das Fleisch ist schmackhaft. Das Fleisch des Nilkrokodils ist von heller, beinahe weißer Farbe. Es ist kräftig und enthält wenig Fett, das jedoch beim Braten austritt. Der Geschmack des Fleisches erinnert an Huhn und kann auch auf dieselbe Weise zubereitet werden. Das Fleisch lässt sich ausgezeichnet mit einer indischen Currysauce kombinieren.
Fleischstücke
Vom Krokodil werden Schwänze, Schwanzmedaillons, Filets und Steaks importiert.
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