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Feldhase

Im Gegensatz zum Kaninchen baut der Feldhase keine Höhlen. Ein Feldhase verfügt meist über mehrere so genannte Sassen (Mulden), die bei unterschiedlicher Windrichtung und Witterung Schutz bieten. Das gesamte Feldhasenleben spielt sich im Freien ab. Feldhasen haben viele natürliche Feinde; vor allem Jungtiere sind sehr gefährdet. Darum ist der Fortpflanzungstrieb bei Feldhasen auch sehr ausgeprägt. Drei- bis viermal jährlich kann eine Häsin werfen: pro Wurf zwei bis vier Junge.

Junge Feldhasen sind bereits nach elf Monaten geschlechtsreif.

Lebensweise
Feldhasen leben in Wiesen und Feldern, in Poldern (eingedeichtes Land) sowie auch auf der Heide. Polderhasen sind groß und schwer; sie mögen Weizen, Zuckerrüben und Unkraut. Heidehasen sind kleiner, doch schmecken besser, da sie sich von Wildpflanzen und Kräutern ernährt haben. Speziell im November und Dezember gefangene Feldhasen haben einen ausgeprägten Wildgeschmack.

In der Regel wiegen ausgewachsene Hasen 2,5 bis 3 kg; 2 bis 4 Monate alte Jungtiere wiegen bereits 1 bis 1,5 kg. Vom 15. Oktober bis zum 1. Januar ist die Jagd auf Feldhasen gestattet. Nicht alle Feldhasen, die während der Jagdsaison erhältlich sind, stammen aus dem Inland. Die meisten werden aus Osteuropa oder Argentinien importiert.

Gastronomie
Der Rücken des Feldhasen ist das beste Stück und benötigt eine nur kurze Zubereitungszeit von 15 bis 20 Minuten. Da Hasenfleisch recht trocken werden kann, spickt man Rücken und Hinterkeulen gern mit Speckstreifen.

 

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