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Gämse

Die Gämse ist eine Antilopenart, die unter anderem in den Alpen vorkommt. Das gesellige Tier lebt in größeren Herden. Die Gämse kann eine Länge von 110 cm erreichen, ihr Schwanz misst 8 cm. Sie ist am Widerrist 75 cm hoch, die Kreuzhöhe beträgt 80 cm und das Gewicht liegt zwischen 40 und 45 kg. Beide Geschlechter tragen Hörner, die an der Wurzel beringt sind und an den Enden glatt. Das Männchen ist kräftiger gebaut als das Weibchen. Das dichte Fell ist bei beiden im Sommer rot- oder rostbraun und geht an der Unterseite in hellgelb über.

über die Mitte des Rückens verläuft ein schwarzbrauner Streifen. Im Winter sind Gämsen dunkelbraun oder glänzend braunschwarz, der Bauch ist weiß und die Beine sind heller gefärbt.

Lebensweise
Die Gämse gehört eigentlich zu den Waldantilopen, die sich am liebsten im oberen Waldgürtel zwischen den Bergtannen aufhält. Die Nahrung besteht aus Alpenpflanzen und jungen Trieben, auch von Nadelbäumen. Im Winter gibt sich die Gämse zufrieden mit Moos und Flechten oder Nadelbaumknospen. Der Lebensraum der Gämsen erstreckt sich vom europäischen Hochgebirge bis in den Kaukasus. Die Gämsen der französischen Alpen und der Pyrenäen sind auch unter dem Namen Isard bekannt.

Gastronomie
Ein Bratenstück von Jungtieren übertrifft Kennern zufolge den Geschmack aller anderen Wildbratensorten und ist noch zarter als Rindfleisch. Gämse kann wie Rotwild zubereitet werden. Das Fleisch älterer Tiere ist jedoch faserig und sollte zuvor mariniert werden.

 

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