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Wildgeflügel

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Fasan

Die Fasane wurden von den Griechen und später von den Römern aus Asien mitgebracht. Kaiser, Könige, Adel und angesehene Personen hielten Fasane in Volieren. Fasane, die entweichen konnten, pflanzten sich in der freien Natur weiter fort. Im Mittelalter verbreiteten sich die Nachkommen der Fasane über ganz Europa, sodass auch das gemeine Volk ab und zu in den Genuss eines Fasans kam.

Gastronomy
Junge Fasane haben weniger trockenes Fleisch als ältere Fasane und könnten ein extra Speckmäntelchen brauchen. Obschon der Hahn mit seinem farbenfrohen Federkleid prächtig aussieht, schmeckt das Fleisch der graubraunen Henne viel köstlicher. Es geht nichts über den feinen, würzigen und aromatischen Geschmack eines wilden Fasans, vor allem wenn dieser sich sein Leben lang von Beeren und Kräutern ernährte. Relativ viele Fasane, die in der Wildsaison verkauft werden, sind nicht richtig ‘wild’. Sie werden gezüchtet und kurz vor der Jagd ausgesetzt. Diese zahmen Tiere scharren ein bisschen umher im Jagdgebiet und sind eine einfache Beute für die Jäger. Gezüchtete Fasane kann man leicht von wilden unterscheiden: Ihr Fleisch ist heller und gleicht damit eher dem Hühnerfleisch.

Lebensweise
Fasane sind Standvögel, die sich in Wäldern mit dichtem Strauchwerk und auf fruchtbaren Feldern und Weiden, wo genügend Wasser vorhanden ist, am wohlsten fühlen. Sie meiden dichte Bergwälder. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Europa über Asien bis nach Nordamerika.

Brauch
Zu Fasan schmeckt Wirsing, Chicorée (der klassische „Fasan nach Brabanter Art“), Sauerkraut, Apfelsinen, äpfel und Apfelwein.

 

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